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1970 folgten drei schwierige Jahre, in denen der Verein vor dem "Aus" stand und Fusionsgedanken mit Nachbarvereinen ausgetauscht wurden. Ein Phänomen, das sich etwa 25 Jahre später in gleicher Weise wiederholen sollte. 1973 bildete sich ein neuer Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden Karl Ecker, der auch gleichzeitig Dirigent war. Erstmals nach drei Jahren fand wieder ein Stiftungsfest statt und verstärkt bemühte man sich nun um die Jugendarbeit.
1975 wurde im Gemeindehaus mit einem großen Konzert das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Nachdem man 1973 dem Kreismusikverband beigetreten war, wurden anlässlich dieses Jubiläums erstmals offizielle Ehrungen ausgesprochen.
Im Jahre 1977 konnten die neuen städtischen Räume in der ehemaligen Schule Schottstraße, heute "Haus der Vereine", bezogen werden. 1984 , 86 und 89 unternahm der Verein auf Einladung des Ehrenmitgliedes Karl Knechtges Konzertreisen nach Fehmarn. 1988 fand erstmals das zweite Konzert im Jahr, das "Herbstkonzert" statt. Das Unvorstellbare ereignete sich 1991 : Karl Ecker starb. Jürgen Kullmann übernahm ein schweres Erbe. Beim Stiftungsfest 1993 zeigte erstmals die neu gegründete Anfängergruppe ihr Können.
Nach der Niederlegung des Taktstockes 1994 von Jürgen Kullmann begann für den Musikverein eine ähnlich schwierige Zeit wie zu Beginn der 70er . Der Initiative von Egbert Kiwitt und Harald Kretzschmar ist es zu verdanken, dass der reguläre Betrieb des Musikvereins aufrecht erhalten werden konnte.
Von 1996 an übernahm Egbert Kiwitt kommissarisch das Dirigat. Im gleichen Jahr präsentierte man das Herbstkonzert erstmals gemeinsam mit dem Gefangenenchor. Doch die Zahl der aktiven Mitglieder schrumpfte zusehends. Wieder wurde eine Fusion mit umliegenden Vereinen in Betracht gezogen. Endlich, Ende 1998 kam die Wende. Mit Markus Braun engagierte der Musikverein einen qualifizierten Dirigenten, der nun die Fäden wieder beisammenhält. Zwischenzeitlich hat der Musikverein fast wieder einen Aktivenmitglieder-Rekord: 51, davon ein Viertel Kinder und Jugendliche, die die Zukunft des Vereins sichern werden.
Das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2000 wurde mit einem großen Jubiläumswochenende im Festzelt am Moselufer begangen. Höhepunkt war der Festakt am Samstag Abend, gekrönt vom nächtlichen Zapfenstreich gespielt im Schein der Fackeln der freiwilligen Feuerwehren.
Im Mai 2001 wurde dem Musikverein Traben-Trarbach 1900 e.V. bei der offiziellen Feierstunde in Daun die vom Bundespräsidenten gestiftete Auszeichnung der PRO MUSICA-Plakette durch die Ministerin für Kultur, Jugend, Familie und Frauen Rose Götte überreicht. In der Urkunde wird das langjährige Wirken und besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit die Förderung des kulturellen Lebens gewürdigt.An dem Wochenende 26./27. Mai 2001 fuhr der Verein zur Partnerstadt Wangen bei Olten in die Schweiz. Hier sorgte man für Unterhaltung beim Bezirksmusiktag und marschierte auch beim Wertungsspielen mit. Insgesamt ein schöner Ausflug bei dem viele neue Freundschaften geschlossen wurden.
Zum Stiftungsfest 2002 musste der Verein leider bekannt geben, dass der Dirigent Markus Braun in die Pfalz zieht und nicht länger die musikalische Leitung übernehmen kann.
Ab sofort begann wieder die Dirigentensuche, die man im November 2002 und dem darauf folgenden Stiftungsfest 2003 mit der Vorstellung von Bernd Fröhlich bereits wieder erfolgreich beenden konnte.
An Pfingsten 2003 unternahm der Verein eine Konzertreise zu dem befreundeten Verein nach Baarle-Nassau (Holland-Belgien). Drei Tage verbrachte man mit gemeinsamen Proben, marschierte durch die Stadt und hatte bei den abendlichen Kneipenbesuchen viel Spaß.
Zum Stiftungsfest 2004 hatte sich der Verein etwas ganz besonderes ausgedacht, ausschließlich Filmmusik stand auf dem Programm, angereichert mit Sketchen und einigen lustigen Einlagen, was beim Publikum sehr gut ankam.
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